ADDITIVE FERTIGUNGSPROZESSE

Einführung in 3D-Drucktechnologien und deren Einsatz-möglichkeiten in Entwick lung, Produktion oder Instandhaltung in Ihrem Unternehmen.

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Kursbeschreibung

Die Trends in der produzierenden Industrie für Konsum- und Investitionsgüter lassen sich durch die drei Begriffe – schneller, besser, individueller – zusammenfassen. Die Lösung für viele Anwendungen sind „Additive Fertigungsverfahren“. Diese gehen mittlerweile über Herstellung reiner Anschauungsmuster oder Prototypen hinaus sondern können für Klein- sowie Vorserien oder hoch personalisierte Produkte eingesetzt werden. Auch Werkzeuge und Vorrichtungen können häufig schneller additiv gefertigt werden, was die Optimierung von konventionellen Fertigungsprozessen ergänzen oder Vereinfachen kann.

 

Inhalte

Die Teilnehmenden lernen zunächst martkrelevante additive Fertigungsverfahren kennen. Insbesondere der Einfluss des gewählten Verfahrens auf die Gestaltungsrichtlinien und verfügbare Werkstoffe wird hervorgehoben.

Unter Verwendung von konkreten Beispielen werden die Potentiale, Einsatzmöglichkeiten und Grenzen der additiven Fertigungsverfahren aufgezeigt, sodass die Teilnehmenden mögliche Bauteile und Verfahren kritisch beurteilen können.
Mit diesem Hintergrund wird die fertigungsgerechte Entwicklung eines ausgewählten Produkts in sequentiellen Arbeitsschritten exemplarisch durchgeführt.

 

Kompetenzen/Lernziele

Teilnehmende:

  • lernen die aktuell marktrelevanten Fertigungsverfahren kennen und können für Ihr Produkt das passende Verfahren und Werkstoffe auswählen.
  • verfügen über erforderliche Techniken und Fähigkeiten zur Anwendung von Gestaltungsrichtlinien der zu fertigenden Bauteile und sind sich über die Auswirkungen des gewählten Verfahrens über die Bauteileigenschaften bewusst.
  • sind in der Lage, Bauteile und/oder Prozesse in Ihrem Anwendungsumfeld zu analysieren und Einsatzmöglichkeiten additiver Fertigung zu bewerten und im bei bestehendem wirtschaftlichen oder operativem Optimierungspotential einzusetzen.
  • können Arbeitsabläufe kritisch bewerten und mit geeigneten Werkzeugen optimieren und stabilisieren.

Steckbrief

Nächster Starttermin: in Planung

Abschluss: Zertifikat* o. Teilnahmebescheinigung

Sprache: Deutsch 

Format: online

Dauer: ca. 3 Monate

Gebühr: auf Anfrage 

*nach erfolgreicher Abschlussprüfung 

Ansprechperson

Assistentin FB AING, EQUAL Weiterbildungskoordinatorin

Weitere Informationen

DQR-Stufen 4/5/6/7 
CAD-Grundkenntnisse sind notwendig. 

Marco Häßel studierte Maschinenbau an der Hochschule Kaiserslautern. Nach dem Bachelor vertiefte er seine Kenntnisse in den Bereichen Maschinenbau und Mechatronik und erwarb nach dem Forschungsorientierten Masterstudium seinen Abschluss mit Auszeichnung.

Über seine akademische Ausbildung hinaus sammelte er Berufserfahrung in verschiedenen Unternehmen sowie am Leibniz-Institut für Verbundwerkstoffe. Mehrere Jahre arbeitete er an unterschiedlichen Forschungsprojekten als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Assistent in der Arbeitsgruppe Verfahrenstechnik und unterstützte den Fachbereich Angewandte Ingenieurwissenschaften der Hochschule Kaiserslautern als Laserschutzbeauftragter.

Darüber hinaus ist er Geschäftsführer seines eigenen Unternehmens „Häßel Engineering“, das Planungs-, Optimierungs- und Fertigungsdienstleistungen in den Bereichen additive Fertigung und Laserbearbeitung anbietet.

In den Weiterbildungsprogrammen des Instituts vertritt er das Microcredential „Additive Fertigungsprozesse".

Sara Sofrenic M.A.

Weiterbildungskoordinatorin

sara.sofrenic(at)hs-kl(dot)de

Tel.: 0631 3724 2053

Beratung, Kommunikation, Kursmanagement, Marketing

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