Wo Zukunft beginnt: Messe FiKoM 2026 der Hochschule Kaiserslautern bringt Wirtschaft und Hochschule zusammen

Es sind nicht selten gerade die persönlichen Gespräche und zwischenmenschlichen Momente, die den Anfang von etwas Größerem markieren: aus Sicht der Studierenden ein Praktikum, eine Abschlussarbeit oder sogar ein Berufseinstieg oder – für die Hochschule – eine langfristige Kooperation mit einem Unternehmen. Die Firmenkontaktmesse FiKoM der Hochschule Kaiserslautern schafft genau den Raum für solche Begegnungen.

Am 2. Juni verwandelte sich der Campus Kaiserslautern erneut in einen Treffpunkt für Studierende, Absolventinnen und Absolventen, Lehrende, Mitarbeitende, Unternehmen und Institutionen. Rund 30 Ausstellerinnen und Aussteller präsentierten sich auf der vom Referat Wirtschaft und Transfer unter der Leitung von Anja Weber organisierten Messe und nutzten die Gelegenheit, mit den Fachkräften von morgen ins Gespräch zu kommen.

Bereits zur Eröffnung machte Prof. Dr. Karsten Glöser, Dekan des Fachbereichs Angewandte Ingenieurwissenschaften, deutlich, welchen Stellenwert die Veranstaltung für die Hochschule besitzt. Wie wichtig der direkte Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis ist, betonte auch Prof. Dr. Peter Starke, Vizepräsident für Forschung und Transfer, in seinem Grußwort. Gemeinsam mit dem Fachbereich Bauen und Gestalten prägten die Angewandten Ingenieurwissenschaften den inhaltlichen Schwerpunkt der vergangenen Messe – Fachbereiche, die sich in hohem Maße durch Praxisnähe und Innovationskraft auszeichnen.

Engagierte Studierende, junge Alumni sowie einzelne Studieninteressierte trafen auf attraktive Arbeitgebende, womit die Messe einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung leistet – regional verankert und zugleich international ausgerichtet. Die besondere Stärke der FiKoM lässt sich dabei nicht allein in der Zahl der Ausstellenden oder Besucherstatistiken fassen: Die Messe findet mitten im Hochschulalltag statt – dort, wo gelernt, gelehrt, geforscht und entwickelt wird. Zwischen Hörsälen, Laboren und Werkstätten entstehen Gespräche, die weit über den Austausch von Visitenkarten hinausgehen können.

Mehrere der teilnehmenden Unternehmen sind als Förderer im Rahmen des Deutschlandstipendiums aktiv und unterstützen Studierende damit ganz konkret auf ihrem Bildungsweg. Durch die finanzielle Förderung leistungsstarker und gesellschaftlich engagierter Studierender mit einem Beitrag von 150 Euro monatlich, der vom Bund in gleicher Höhe gegenfinanziert wird, übernehmen Förderer gesellschaftliche Verantwortung, stärken die Bildungsförderung und tragen zur Entwicklung zukünftiger Fach- und Führungskräfte bei. Zugleich können sie ihre Verbundenheit mit Wissenschaft, Innovation und regionaler Entwicklung sichtbar machen. Dieses besondere Engagement wurde im Rahmen der Messe aufgezeigt und gewürdigt. Nicht nur in diesem Bereich zeigt beispielsweise die in Bexbach ansässige GHMT AG Flagge, die bereits seit zwölf Jahren an der Firmenkontaktmesse teilnimmt. Das Unternehmen, das seinen Schwerpunkt auf elektrotechnische Studiengänge legt, lobte insbesondere die internationale Ausrichtung der Hochschule, das angenehme Messeambiente und die hohe Motivation der Studierenden. So äußerten sich auch die anwesenden Mitarbeitenden der psb intralogistics GmbH aus Pirmasens. Auch sie ist seit vielen Jahren fester Bestandteil der Messe, Förderer im Deutschlandstipendium und langjähriger Partner des dualen Studienangebots der HSKL. Das Unternehmen bietet unter anderem Abschlussarbeiten im Bereich Informatik, Praktikumsplätze sowie Grundpraktika für Studierende des Maschinenbaus und der Elektrotechnik an.

Manches Unternehmen zeigte sich für die Studierenden von einer „neuen“ Seite: So seien laut Hornbach Besucherinnen und Besucher mitunter überrascht gewesen, dass Hornbach neben klassischen Tätigkeitsfeldern auch attraktive Karrierechancen im IT-Bereich bietet. Der Schwerpunkt des Messeauftritts lag jedoch auf den Fachrichtungen Architektur und Bauingenieurwesen. Gesucht werden insbesondere Nachwuchskräfte für Aufgaben in der Marktplanung, im Konzernneubau sowie in der Instandhaltung von Immobilien.

Ergänzende Angebote wie kostenlose Bewerbungsmappenchecks und ein Bewerbungstraining durch Expertinnen und Experten der Agentur für Arbeit KL-PS sowie ein professionelles Bewerbungsfotoshooting machten die Veranstaltung zu einem rundum praxisnahen Karrieretag.

Die große Resonanz auf die FiKoM zeigt, wie hoch der Bedarf an persönlichem Austausch zwischen Hochschule und Wirtschaft ist. Deshalb wird die Messe 2026 erstmals wieder an zwei Standorten der Hochschule in einem Jahr stattfinden. Nach der Veranstaltung in Kaiserslautern folgt am 3. November eine zweite FiKoM am Campus Zweibrücken. Transfer ist dort besonders erfolgreich, wo Menschen miteinander ins Gespräch kommen. Oder, wie es Peter Starke formulierte: „Wissenschaft und Praxis gestalten Zukunft nicht nebeneinander, sondern gemeinsam“.

Weitere Infos:

https://www.hs-kl.de/hochschule/referate-stabsstellen/wirtschaft-und-transfer/firmenkontaktmesse

https://www.hs-kl.de/hochschule/referate-stabsstellen/wirtschaft-und-transfer/deutschlandstipendium

https://www.hs-kl.de/studium/studieninteressierte/duales-studium         

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