10. Lautrer Solar Power Competition 2025

Solarbootrennen

Nach neun erfolgreichen Wettbewerben rund um das Thema Solarenergie, bei denen Gruppen von Schülerinnen und Schülern aus ganz Rheinland-Pfalz und den angrenzenden Bundesländern mit innovativen Konzepten um vom VDE gestiftete Preise wetteiferten, geht es im Jahr 2025 in eine neue Runde.

Für potentielle Energie-Ingenieur*innen gibt es auch in diesem Jahr wieder einen Lautrer Solar Power Competition (LSPC), zu dem sich Schülerteams (gemischte Gruppen Klassen 7-11) anmelden können.

Unser diesjähriger Wettbewerb ist zum zweiten Mal ein Bootsrennen. Wie in vielen vergleichbaren Wettbewerben soll Erfindungsreichtum hier zu schnellen und phantasievollen Bootsmodellen führen, die nur durch Sonnenkraft angetrieben werden und unser Mare Mensa schnellstmöglich durchqueren.

Die bisherigen Wettbewerbe:

1. LSPC – Bau eines solarthermischen Kraftwerks
2. LSPC – Simulationsspiel einer Transformation des Energiesystems
3. LSPC – Energiespeicher
4. LSPC – Solare Meerwasserdestillation
5. LSPC – Solares Kühlen
6. LSPC – Simulationsspiel KEEP COOL
7.  LSPC – Elektromobilität angetrieben durch Solarstrom
8. LSPC – Solarboot-Rennen 
9. LSPC – Solarautorennen 

Zum Wettbewerb 2025

 

 

Zum Wettbewerb 2024

Rückblick Wettbewerbstag 2024

Rückblick Solarboot-Rennen 2023 

Mehr Infos zum 10. Lautrer Solar Power Competition:

Hintergrund
Aufgabe
Wer kann mitmachen?
Teilnahmebedingungen
Bewertungskriterien
Flyer
Plakat
Anmeldung

 

Gefördert wird der Wettbewerb  vom Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit des Landes Rheinland-Pfalz. Die Preise werden gestiftet vom Verband der Elektrotechnik VDE.

Die genauen Teilnahmebedingungen werden beim Kick off bekanntgegeben.

Das Kick Off findet am Mittwoch, 30. April um 14:00 Uhr online über BigBlueButton statt. Die Zugangsdaten werden den angemeldeten Teams per Mail mitgeteilt.

Hintergrund

Der Wettbewerb Lautrer Solar Power Competition wurde von der Hochschule Kaiserslautern initiiert. Er verfolgt das Ziel, Jugendliche für naturwissenschaftlich-technische Fragestellungen zu begeistern und so für eine Ausbildung oder ein Studium in diesem Bereich zu gewinnen.

Unser diesjähriger Wettbewerb ist zum zweiten Mal ein Solarbootrennen. Wie in vielen vergleichbaren Wettbewerben soll Erfindungsreichtum hier zu schnellen und phantasievollen Bootsmodellen führen, die nur durch Sonnenkraft angetrieben werden und unser Mare Mensa schnellstmöglich durchqueren.

Aufgabe

Jedes Team baut innerhalb von knapp zwei Monaten ein wassertüchtiges Modell eines Solarbootes. Dabei soll die dafür notwendige Energie von der Sonne stammen (und keine Energiespeicher benutzt werden).
Am Wettbewerbstag treffen sich alle Teams an der Hochschule und lassen ihre Boote über unseren Teich fahren. Die genauen Bedingungen und Erläuterungen sind hier in Kürze in den Teilnahmebedingungen nachzulesen.

Wer kann mitmachen?

Der Wettbewerb Lautrer Solar Power Competition richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Klassen 7-11 der Gymnasien, Gesamt-, Real- und Berufsbildenden Schulen der Region. Die Schulen sind eingeladen, sich mit einem oder mehreren Teams am Wettbewerb zu beteiligen.

Die Teams bestehen aus mindestens zwei Schülerinnen und Schülern sowie einer Teamleitung aus ein oder zwei betreuenden Lehrkräften. Ein Team kann z.B. eine AG oder ein Kurs sein aber auch eine Gruppe von Jugendlichen verschiedener Jahrgänge, die sich nur für diesen Wettbewerb zusammenfindet. Pro Schule dürfen mehrere Teams antreten. Die Teams und seine Teamleitung sind von der Schulleitung klar zu bestimmen. Voraussetzung für die Teilnahme ist die rechtzeitige Anmeldung auf unserer Homepage.

Preise

Die gebauten Solar-Boote werden am Wettbewerbstag in drei verschiedenen Wettbewerbs-Kategorien bewertet. Ein Renner kann nur in einer Kategorie gewinnen.

 

Leistung 1. Preis

Das Boot, das am schnellsten die Teststrecke befährt, erhält:

Preisgeld 400,00 €

 

Leistung 2. Preis

Das zweitschnellste Boot erhält:

Preisgeld 300,00 €

 

Innovation und Kreativität

Hier werden Innovation und besondere technische und physikalische Raffinesse bewertet, aber auch kreatives Design und künstlerische Ausgestaltung berücksichtigt.

Preisgeld 200,00 €

 

Ein Boot kann nur in einer Kategorie gewinnen.

Die Geldpreise werden vom Verband der Elektrotechnik und Elektronik (VDE) gespendet und gehen an die jeweiligen Schulen. Sie können dort beliebig verwendet werden. Es besteht kein Anspruch auf die Preise.

Anmeldung

Anmeldeschluss 30. April 2025

zum Anmeldeformular

 

 

Info

Anmeldung bis 30.04.2025
Anmeldeformular

Kick-Off | 30.04.2025
Campus Kaiserslautern Kammgarn

Projektphase | 30.04.-23.06.2025

Wettbewerb | 23.06.2025

 

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Teilnahmebedingungen
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Anmeldung

 

Fragen zum Wettbewerb bitte an

 

Prof. Dr. Matthias Hampel

matthias.hampel(at)hs-kl(dot)de

 

 

Haben Sie noch Fragen oder Anregungen? Dann sprechen Sie uns an

HSKL

Studiengangsleitung: "Energieeffiziente Systeme, Bachelor" "Energie-Ingenieurwesen, Bachelor" "Energie-Ingenieurwesen - dual, Bachelor"

HSKL

Mitarbeiterin Referat Student Life Cycle, Schnittstelle Schule/Hochschule

8. Lautrer Solar Power Competition: Hochschule Kaiserslautern kürt Sieger im Solarboot-Wettbewerb

Solarboote bauen war die Aufgabe beim 8. Lautrer Solar Power Competition der Hochschule Kaiserslautern, bei dem jedes Jahr Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis 11 aufgerufen sind, sich einer neuen Herausforderung rund um das Thema Solarenergie zu stellen. Nach dem Endausscheid stehen jetzt die Siegerteams fest.

Den mit 400,- Euro dotierten ersten Platz in der Kategorie „Leistung“ holte sich das Team „The 5 Guys“ mit David Baldauf, Manuel Böttcher, Timo Koch und Moritz Stauß vom Europa-Gymnasium Wörth mit Lehrer Malte Louis. Sie hatten ein mit 20 beweglichen kleinen Solar-Panels ausgestattetes leichtes Floß an den Start gebracht, das von einem kleinen Propeller angetrieben wurde, der als Schiffsschraube diente.

Platz zwei in dieser Kategorie belegte das Boot „MS Boaty McBoatface“ vom Helmholtz-Gymnasium Zweibrücken. Das dahinter stehende Team mit Elena Emge, Leonie Ettmann, Laura Juhasz, Sarah Reinhold, Selina Loch, Charlotte Lippick und Benjamin Schmidt mit Lehrer Jens Römer erhält dafür 300.- Euro. Auch sie hatten eine sehr leichte Lösung gefunden, indem sie einen Rost, wie man ihn zum Abstreifen der Farbrolle beim Wände streichen nutzt, auf zwei leere Wasserflaschen montierten und darauf sechs kleine Solarmodule flach angebrachten. Angetrieben wurde dieses Boot ebenfalls durch eine Schiffsschraube.

Neben diesen beiden Booten, die die Konkurrenz in zwei Durchläufen sowie der K.O.-Runde hinter sich ließen, gewann der „Solar Katamaran“ vom Alten Kurfürstlichen Gymnasium in Bensheim in der Kategorie „Innovation und Kreativität“. Über 200.- Euro freuten sich die Teammitglieder Jakob Krampff, Luca Strobusch, Marlene Blodau, Maximilian Schuch und Konstantin von Holtum zusammen mit Lehrer Walter Fefler. Sie hatten aus Styrodur nach dem Vorbild echter Rennkatamarane einen sehr ansehnlichen Katamaran gebaut, der zwar gut im Wasser lag und auch gut vorankam, aber doch nicht so schnell wie die Siegerboote.

23 Teams aus weiterführenden Schulen der drei Hochschulstandendorte Kaiserslautern, Pirmasens und Zweibrücken sowie der näheren und weiteren Umgebung hatten Modelle für Solarboote eingereicht. 21 Teams konnten bei strahlendem Sonnenschein am Freitag, dem 7. Juli am Endausscheid auf dem „Mare Mensa“ am Hochschul-Campus in Kaiserslautern teilnehmen.  Der Termin musste witterungsbedingt von Dienstag auf Freitag verlegt werden. Die weiteste Anreise hatte das Team der IGS Betzdorf Kirchen ganz im Norden von Rheinland-Pfalz, das dafür fünf Stunden Zugfahrt in Kauf genommen hatte und bereits morgens um 5:00 Uhr gestartet war.

Immer vier Teams traten in zwei Durchläufen auf den vier ausgewiesenen Bahnen gegeneinander an. Jeweils zwei Teams kamen dabei weiter und konnten an den K.O.-Runden teilnehmen. Alle Teams hatten sehr viel Energie und Kreativität in die Konstruktion und die Pläne für die beste Energieausbeute und den besten Antrieb gesteckt. Als beste Lösung erwies sich ein Antrieb mithilfe kleiner Propeller, die als Schiffsschraube eingesetzt wurden. Aber auch Propeller und Ventilatoren, die über Wasser antrieben sowie Schaufelräder in unterschiedlicher Ausführung kamen zum Einsatz.

Viele Schulen nutzten die Teilnahme am Wettbewerb als Projektarbeit im Rahmen des MINT-Unterrichts. Aber auch in freiwilligen AGs wurde gewerkelt. Zwei Teams des Veldenz-Gymnasiums Lauterecken bereiteten sich mit der Teilnahme auf den Jugend-forscht-Wettbewerb vor und wollen die gemachten Erfahrungen für die Weiterentwicklung ihrer Boote einsetzen, um dann bei Jugend forscht teilzunehmen.

Die Preisgelder für die drei Siegerteams wurden vom Verband der Elektrotechnik und Elektronik (VDE) gestiftet. Gefördert wurde der Wettbewerb durch das Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit des Landes Rheinland-Pfalz.

Prof. Dr. Matthias Hampel, Leiter des Studiengangs „Energie-Ingenieurwesen“, der den Wettbewerb ins Leben gerufen hat, ist sehr zufrieden mit dem diesjährigen Zuspruch und freut sich über das große Engagement und die Kreativität der Schülerinnen und Schüler.