Schwerpunktprofessuren mit Familienkomponente

Schwerpunktprofessuren mit Familienkomponente
Durch die Schwerpunktprofessuren mit Familienkomponente möchte die Hochschule Kaiserslautern forschungsaktive Professor*innen der Hochschule unterstützen, die maßgeblich in Familienaufgaben eingebunden sind. Menschen, die familiäre Care-Aufgaben übernehmen, fehlt manchmal die Zeit, um ihre Forschung voranzutreiben. Die sogenannten Familienprofessuren setzen hier an und schaffen einen Ausgleich: Um Lehre, Forschung und Familie noch besser in Einklang bringen zu können, erhalten drei Persönlichkeiten für die Dauer der Projektlaufzeit (bis zum 31.12.2028)  die Möglichkeit, eine Person einzustellen, die Aufgaben in der Lehre übernimmt bzw. die Möglichkeit, Lehraufträge zu vergeben. Dadurch entstehen Freiräume, die für die Weiterentwicklung des eigenen Forschungsprofils und Forschungsprojekte genutzt werden können.
 

Prof. Nora Mertes

Prof. Nora Mertes lehrt Plastisches Gestalten und Freies Zeichnen im Fachbereich Bauen und Gestalten. Im Rahmen der Forschungsprofessur wird sie sich der Klärung des Stellenwertes eines körperlich-sinnlichen Wissens im Kontext einer durch die Dominanz des Visuellen geprägten Wahrnehmung, der Digitalisierung und eines translokalen Raumverständnisses widmen. Ihr Ausgangspunkt hierfür ist das „Digitale Archiv des Manuellen“. 

Prof. Dr. Marion Rauch

Prof. Dr. Marion Rauch ist Professorin für Stahlbau und Holzbau im Fachbereich Bauen und Gestalten. Der Fokus ihrer Forschungsaktivitäten an der Hochschule Kaiserslautern liegt im Bereich der Ermüdung bzw. der bedarfsgerechten Prognose der Lebensdauer von Ingenieurbauwerken. Ihre hochschulweite Forschung ist im Forschungsschwerpunkt Sustainable Materials Products and Processes beheimatet.

Prof. Dr. Christian Schumann

Prof. Dr. Christian Schumann lehrt in den Gebieten Leistungselektronik, Elektronik und EMV im Fachbereich Angewandte Ingenieurwissenschaften. Er forscht insbesondere zu den Themen Power Electronics Development and Prototyping und ist in den Forschungsschwerpunkt Hocheffiziente technische Systeme der Hochschule Kaiserslautern eingebunden.

Ansprechperson

Projekt Pro³ HSKL, Stabsstelle Strategische Hochschulentwicklung

Prüfungsausschuss VIA FB BG, Eignungsprüfungsausschuss Innenarchitektur, Masterzulassungsausschuss Innenarchitektur

Studiengangsleitung: "Elektrotechnik, Bachelor" "Master Elektrotechnik berufsbegleitend, Master", Fachbereichsrat AING

Die Schwerpunktprofessuren mit Familienkomponente sind ein Unterstützungsangebot der Hochschule Kaiserslautern für forschungsaktive Professor*innen, die maßgeblich in familiäre Care-Aufgaben eingebunden sind. Ziel ist es, bessere Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Lehre, Forschung und Familie zu schaffen und gleichzeitig Forschungsleistung sowie Forschungsprofile nachhaltig zu stärken.

Zielgruppe


Forschungsaktive Professor*innen der Hochschule Kaiserslautern, die in besonderem Umfang familiäre Care-Aufgaben übernehmen (z. B. Kinderbetreuung, Pflege oder vergleichbare familiäre Verantwortung).

Zielsetzung  

  • Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie, Lehre und Forschung  
  • Schaffung von Zeitfenstern für die Weiterentwicklung des Forschungsprofils  
  • Stärkung von Forschungsprojekten und Drittmittelaktivitäten  
  • Nachhaltige Förderung von Forschungsaktivität an der Hochschule Kaiserslautern

Fördermechanismus / Unterstützungsformat  


Die Familienprofessur schafft Lehrentlastung und damit planbare Freiräume für Forschung. Gefördert wird die Möglichkeit, Lehraufgaben abzugeben bzw. anders zu organisieren durch:  

  • Einstellung einer unterstützenden Person, die Aufgaben in der Lehre übernimmt und/oder  
  • Vergabe von Lehraufträgen

Umfang  

  • Insgesamt drei geförderte Schwerpunktprofessuren mit Familienkomponente

Laufzeit  

Erwarteter Nutzen / Mehrwert für die Professor*innen:  

  • Mehr Zeit und Kontinuität für Forschung und Profilbildung  
  • Bessere Planbarkeit in Phasen hoher familiärer Belastung  
  • Erhöhte Realisierungschancen für Forschungsvorhaben und Drittmittelprojekte