Master Non-Destructive Testing (NDT)

Werde zum weltweit gefragten Experten für zerstörungsfreie Prüfung und Analysten für Strukturintegrität – ein Studiengang, der Ingenieurwissenschaften, Materialwissenschaft, Physik, Informatik, angewandte Mathematik und moderne Prüftechnik auf einzigartige Weise vereint.
Master Non-Destructive Testing (NDT)
Besonderheiten des Studiengangs:
- Ein weltweit vermutlich einzigartiger Masterstudiengang für den es kaum Vergleichbares gibt
- Vollständig englischsprachig: Optimale Vorbereitung auf eine internationale Karriere in der Industrie, Dienstleistung (Qualitätssicherung), Forschung und Wissenschaft
- Interdisziplinär: Verknüpfung von angewandter Physik, Mathematik, Informatik, Ingenieurwissenschaften und Materialwissenschaft
- Integrierter Zertifikatskurs: Qualifikationsvoraussetzungen für höchste Prüfkompetenz (Level-III-ZfP-Prüfer) erwerben – mit drei eigenständigen Prüfungen
- Internationales Forschungspraktikum: 10-wöchiges sog. Research Internship (16 CP) weltweit durchführbar – an Forschungseinrichtungen, Universitäten oder in der Industrie
- Masterarbeit weltweit: Forschung und Abschlussarbeit an Partnerinstitutionen rund um den Globus möglich
- Flexible Studienformen: Vollzeit (Präsenz, 4 Semester) oder Teilzeit (Blended Learning/Online mit Präsenzanteilen, 6 Semester)
- Kleine Gruppen: 10–20 Studierende pro Jahrgang – persönliche Betreuung und intensive Wissensvermittlung
- Renommierte Kooperationspartner: u.a. BAM, Fraunhofer, Airbus, Rohmann GmbH, SVTI, Testia sowie Hochschulen in Frankreich, Italien, Polen und Deutschland
- Externe Expertendozenten: Lehre durch Fachleute aus führenden Forschungseinrichtungen und Industrieunternehmen
Auf einen Blick
Abschluss
Master of Science
Studiengangsart
Weiterbildender Studiengang, Präsenzstudium
Studienmodell
Vollzeitstudium
Teilzeitstudium möglich
Campus
Kaiserslautern
Fachbereich
Angewandte Ingenieurwissenschaften
Regelstudienzeit
4 Semester
Studienbeginn
Wintersemester
Lehrsprache
englisch
Warum Non-Destructive Testing an der Hochschule Kaiserslautern studieren:
Die zerstörungsfreie Prüfung (ZfP, engl. NDT) ist eine Schlüsseltechnologie der modernen Industrie – von der Luft- und Raumfahrt über die Verkehrstechnik (Auto, Schiene, Marine) und sonstigem Transport (Pipeline), Energietechnik, Maschinenbau, Bauingenieurwesen, Elektrotechnik, Verfahrenstechnik bis hin zur Lebensmitteltechnologie. Überall, wo Qualität eine Rolle spielt, ist die ZfP ein Muss. Der Masterstudiengang NDT an der Hochschule Kaiserslautern ist einer der weltweit wenigen Programme, die dieses interdisziplinäre Fachgebiet auf akademischem Masterniveau bündeln. Durch den integrierten Zertifikatskurs, das internationale Forschungspraktikum und die enge Verzahnung mit Industriepartnern sind unsere Absolventinnen und Absolventen vom ersten Tag an als vollwertige ‚NDT-Professionals‘ einsatzbereit. Kaiserslautern als Wissenschafts- und Technologiestandort bietet dabei ein ideales Umfeld für Studium, Forschung und Vernetzung.

„Zerstörungsfreie Prüfung ist mehr als eine Technik – sie ist die Sprache, in der Werkstoffe über ihren Zustand berichten. Mit diesem Masterstudiengang bilden wir Expertinnen und Experten aus, die diese Sprache fließend beherrschen und die Sicherheit kritischer Strukturen in einer sich verändernden Welt gewährleisten. Ich lade Sie ein, Teil einer kleinen, aber global denkenden Gemeinschaft zu werden, die den Standard für die ZfP von morgen setzt."
Prof. Dr.-Ing. habil. Peter Starke
Entstehungskontext und Motivation
Die zerstörungsfreie Prüfung (ZfP) – international als Non-Destructive Testing (NDT) bezeichnet – ist eine der bedeutendsten Querschnittstechnologien der modernen Industrie. Sie ermöglicht die Bewertung von Werkstoffen, Bauteilen und Strukturen, ohne diese zu beschädigen oder zu zerstören, und ist damit unverzichtbar für die Qualitätssicherung und Betriebssicherheit in sicherheitskritischen Branchen wie z.B. Luft- und Raumfahrt, Energieversorgung, Automobil- und Reaktorbau sowie Mikro- und Nanoelektronik.
Trotz seiner enormen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Relevanz ist die ZfP als eigenständiges akademisches Fachgebiet auf Masterniveau weltweit kaum etabliert. Wissen und Methoden werden bislang überwiegend in der industriellen Praxis oder in verstreuten Weiterbildungsformaten vermittelt. An dieser Lücke setzt der Masterstudiengang Non-Destructive Testing (M.Sc.) der Hochschule Kaiserslautern an: Er ist einer der ganz wenigen, vielleicht sogar einzigartigste vergleichbarer Masterstudiengängen weltweit und schließt damit eine strategisch wichtige Qualifikationslücke.
Der Studiengang wurde unter Beteiligung führender Forschungsinstitutionen, Industrieunternehmen und internationaler Hochschulpartner entwickelt und richtet sich an Absolventinnen und Absolventen ingenieur- und naturwissenschaftlicher Studiengänge, die ihre Fachkompetenz in einem hochspezialisierten, international nachgefragten Feld auf Masterniveau vertiefen möchten.
Leitidee
Der Masterstudiengang NDT verbindet wissenschaftliche Tiefe mit unmittelbarer Praxisrelevanz. Die Leitidee lautet: Aus wissenschaftlich fundierten Grundlagen heraus Prüfmethodik und Qualitätssicherung der Zukunft zu entwickeln, anzuwenden und kritisch bewertenzu können – in interdisziplinären Teams, in einem internationalen Umfeld und mit dem klaren Ziel, die Sicherheit und Zuverlässigkeit technischer Strukturen dauerhaft zu verbessern.
Das Programm vereint grundlegendes Fachwissen in Materialwissenschaft, Messtechnik und Mechanik mit allen wesentlichen ZfP-Verfahrensfamilien (akustische, elektromagnetische, radiologische, optische, thermische und mikroskopische Methoden) sowie mit Kompetenzen in wissenschaftlichem Arbeiten, internationaler Zusammenarbeit und professioneller Zertifizierung.
Besondere Merkmale des Studiengangs
Interdisziplinarität
ZfP ist per Definition ein interdisziplinäres Fachgebiet. Das Curriculum verknüpft gezielt Inhalte aus angewandter Physik, Materialwissenschaft, Ingenieurwissenschaften, angewandter Mathematik und Informatik/Signalverarbeitung. Diese Verknüpfung ermöglicht es den Studierenden, ZfP-Problemstellungen ganzheitlich zu erfassen und fächerübergreifend zu lösen.
Internationalität
Die vollständig englischsprachige Lehre, das internationale Forschungspraktikum, die Möglichkeit einer weltweiten Masterarbeit sowie die aktiven Kooperationen mit Hochschulen und Industriepartnern auf nationaler und internationaler Basis machen NDT zu einem genuinen internationalen Programm. Die Studierendengruppe spiegelt diese Internationalität wider.
Flexible Studienformen
Der Studiengang ist sowohl als Vollzeitstudium (4 Semester, Präsenz in Kaiserslautern) als auch als Teilzeitstudium (6 Semester, Blended Learning mit Online-Phasen und Präsenzanteilen) konzipiert. Dies ermöglicht auch Berufstätigen eine strukturierte Weiterqualifikation ohne vollständigen Berufsausstieg.
Berufsfelder und Karrierechancen
Absolventinnen und Absolventen des Masterstudiengangs Non-Destructive Testing sind u.a. für ein breites Spektrum hochqualifizierter Positionen in sicherheitskritischen Industrien aber auch im Bereich von Dienstleistung und Wissenschaft qualifiziert:
- Prüfingenieurinnen und Prüfingenieure in Hochtechnologieunternehmen und Ingenieurbüros der Luft- und Raumfahrt, des Automobil-, Schienenverkehrs- und Marinetechnik, Energiewirtschaft, Ingenieurstechnik (Bau, Maschinen, Elektrik, Verfahren), Rohstoffgewinnung, Geotechnik oder Lebensmitteltechnologie
- Fachkräfte für Qualitätssicherung und Schadensanalyse in produzierenden Unternehmen, Betreibergesellschaften und Dienstleistern
- Forschung und Entwicklung in Bundesbehörden (z. B. BAM, BASt, MPA, PTB), Großforschungseinrichtungen (z.B. DLR, Fraunhofer, Helmholz, Leibniz), Universitäten und Industrieforschungsabteilungen
- Gerätehersteller und Ingenieurbüros der ZfP-Industrie (Hardwareentwicklung, Softwareentwicklung, Anwendungsberatung)
- Zertifizierungsstellen und Aufsichtsbehörden (Level-III-Tätigkeit: Entwicklung, Qualifikation und Auditierung von Prüfsystemen)
- Beratung und Projektmanagement in sicherheitskritischen Infrastrukturprojekten (Energieversorgung, Bauwesen, Offshore)
Der Studiengang bereitet damit auf den unmittelbaren Einsatz in einer der gefragtesten Spezialdisziplinen des Ingenieurwesens vor.
Studienstruktur im Überblick
Der Masterstudiengang NDT gliedert sich im Vollzeitstudium in vier Semester zu je 30 ECTS-Punkten. Jede Phase verfolgt eine klare didaktische Funktion und baut auf der vorherigen auf. Ein ECTS-Punkt entspricht einer Arbeitsbelastung von 30 Zeitstunden (Präsenz- und Selbststudium).
- Phase 1 / Semester 1 – Basic Modules (BM): Interdisziplinäre Grundlagen der ZfP (30 CP)
- Phase 2 / Semester 2 – Special Modules (SM): Prüfmethodenfamilien im Detail (30 CP)
- Phase 3 / Semester 3 – Practical Modules (PM): Zertifizierung + Forschungspraktikum (30 CP)
- Phase 4 / Semester 4 – Excellence Module (EM): Masterarbeit + Kolloquium (30 CP)
Gesamtumfang: 120 CP
Semester 1 – Basic Modules (BM)
Interdisziplinäre Grundlagen für die zerstörungsfreie Prüfung
Das erste Semester legt die wissenschaftlichen und methodischen Grundlagen für alle weiteren Studienabschnitte. Die fünf Basic Modules decken die zentralen Disziplinen ab, auf denen die zerstörungsfreie Prüfung aufbaut.
- BM 1.1 Materials Science (6 CP): Metallische, polymere und Verbundwerkstoffe; Werkstoffeigenschaften und Fehlerarten
- BM 1.2 Measurement Techniques (6 CP): Theoretische Grundlagen der Messtechnik; Aufbau einer Messkette
- BM 1.3 Mechanics (6 CP): Schall und Schwingungen; Ermüdung und Bruchmechanik
- BM 1.4 Numerical Methods & Signal Processing (6 CP): Numerische Methoden; digitale Signalverarbeitung in der NDT
- BM 1.5 Introduction into NDT & Quality Management (6 CP): Überblick aller NDT-Verfahren; Qualitätssicherung und Normen (EN ISO 9712, ISO 9001 u. a.)
Summe: 30 CP
Semester 2 – Special Modules (SM)
Vertiefte Behandlung der NDT-Prüfmethodenfamilien
Im zweiten Semester werden die wichtigsten NDT-Prüfmethodenfamilien systematisch und in wissenschaftlicher Tiefe behandelt. Jedes Modul widmet sich einer eigenständigen Methodenfamilie mit ihren theoretischen Grundlagen und prüftechnischen Anwendungen.
- SM 2.1 Acoustic Methods (6 CP): Ultraschallprüftechnik; spezifische akustische Verfahren (z. B. TOFD, Phased Array)
- SM 2.2 Electromagnetic Methods (6 CP): Magnetische und magnetoinduktive Prüfverfahren; Wirbelstromprüfung
- SM 2.3 Radiological Methods (6 CP): Röntgen- und Computertomografie; Beugungs- und Spektroskopieverfahren
- SM 2.4 Optical Methods (6 CP): Visuelle Prüfung, Shearografie, Speckle-Interferometrie, digitale Bildkorrelation
- SM 2.5 Thermal & Microscopical Methods (6 CP): Infrarotthermografie; Licht- und Elektronenmikroskopie in der Materialprüfung
Summe: 30 CP
Bis zu zwei Module des zweiten Semesters können durch Spezialisierungsmodule aus artverwandten Disziplinen ersetzt werden. Dies erfolgt auf Antrag beim Prüfungsausschuss und ermöglicht eine individuelle Schwerpunktsetzung entsprechend den fachlichen Interessen oder dem beruflichen Hintergrund der Studierenden.
Semester 3 – Practical Modules (PM)
Zertifikatserwerb und internationales Forschungspraktikum
Das dritte Semester verbindet den Erwerb anerkannter industrieller Zertifikate mit der eigenständigen wissenschaftlichen Arbeit in einem internationalen Forschungsumfeld.
- PM 3.1 BC-Course & Technological Visit (13 CP): Offizieller Zertifikatskurs der DGZfP (Basic Exam, Studies Exam, Final Exam); NDT Technology Visit
- PM 3.2 Research Internship & Scientific Writing (17 CP): 10-wöchiges Forschungspraktikum weltweit; Scientific Writing
Summe: 30 CP
Semester 4 – Excellence Module (EM)
Masterarbeit und wissenschaftliches Kolloquium
Das vierte Semester ist vollständig der eigenständigen wissenschaftlichen Abschlussarbeit gewidmet. Die Studierenden demonstrieren ihre Fähigkeit zur selbstständigen Forschungsarbeit auf internationalem Niveau.
- EM 4.1 Master Thesis + Kolloquium (30 CP): Masterarbeit (6 Monate, 20 CP) + Abschlusskolloquium (30-minütiger Vortrag, 10 CP)
Summe: 30 CP
Spezialisierungsmodule
Auf Antrag beim Prüfungsausschuss können bis zu zwei Module des zweiten Semesters durch Spezialisierungsmodule aus fachlich verwandten Bereichen ersetzt werden. Diese Option ermöglicht es Studierenden, individuelle Schwerpunkte zu setzen und den Studiengang an spezifische fachliche Interessen oder berufliche Vorerfahrungen anzupassen. Mögliche Spezialisierungsbereiche umfassen unter anderem:
- Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen in der NDT
- Strukturmechanik und Finite-Elemente-Methoden
- Sensortechnik und eingebettete Systeme
- Datenanalytik und digitale Zwillinge
Research Internship (Forschungspraktikum)
Das Research Internship ist ein zentrales Element des dritten Semesters und umfasst mindestens 10 zusammenhängende Wochen (16 CP). Es kann weltweit bei anerkannten Forschungseinrichtungen, Industrieunternehmen oder Partnerhochschulen durchgeführt werden. Mögliche Einrichtungen sind:
- Kooperationspartner des Studiengangs (z. B. BAM, Fraunhofer, Airbus, Rohmann, SVTI, Testia u. a.)
- Partnerhochschulen im In- und Ausland
- Weitere anerkannte Forschungseinrichtungen oder Industrieunternehmen weltweit (nach Zustimmung des Prüfungsausschusses)
Das begleitende Modul Scientific Writing (1 CP) bereitet die Studierenden auf das Verfassen wissenschaftlicher Texte und die Dokumentation der Forschungsarbeit vor.
Masterarbeit
Die Masterarbeit (20 CP, 6 Monate) wird im vierten Semester angefertigt und kann weltweit – an der Hochschule Kaiserslautern, bei einem Kooperationspartner oder einer anerkannten Forschungseinrichtung – durchgeführt werden. Die Themengebiete umfassen:
- Entwicklung von Theorie und Experiment bestehender und neuerer ZfP-Verfahren sowie ihre Anwendung in Industrie und Forschung
- Numerik in der ZfP (FE-Analytik, Signalverarbeitung, Bildgebung, NDE 4.0, KI)
- Anwendungsprojekte in kooperierenden Unternehmen oder Forschungseinrichtungen
- Normung, Qualifizierung und Zertifizierung von ZfP-Technik
Teilzeitstudium (Blended Learning, 6 Semester)
Der Studiengang kann vollständig auch als Teilzeitstudium absolviert werden. Das Teilzeitmodell verteilt die Module des Vollzeitstudiums auf sechs Semester und ist als Blended-Learning-Format konzipiert, das Präsenzphasen mit Online-Lehrformaten kombiniert. Der schematische Studienverlauf im Teilzeitmodell:
- TZ-Semester 1: BM 1.1, BM 1.2, BM 1.3
- TZ-Semester 2: BM 1.4, BM 1.5 + SM 2.1
- TZ-Semester 3: SM 2.2, SM 2.3, SM 2.4
- TZ-Semester 4: SM 2.5 + BC-Course (PM 3.1)
- TZ-Semester 5: Research Internship & Scientific Writing (PM 3.2)
- TZ-Semester 6: Masterarbeit + Kolloquium (EM 4.1)
Die genaue Verteilung wird individuell mit dem Prüfungsausschuss abgestimmt.
Prüfungssystem
- Jedes Modul wird mit einer eigenständigen Prüfungsleistung abgeschlossen; die Prüfungsform (Klausur, mündliche Prüfung, Hausarbeit, Bericht o. Ä.) ist im jeweiligen Modulhandbuch festgelegt
- Das Zertifikatskurs-Modul (PM 3.1) umfasst im Fall des DGZfP BC-Kurses drei gesonderte Prüfungen (Basic Exam, Studies Exam, Final Exam)
- Das Forschungspraktikum (PM 3.2) wird durch einen Praktikumsbericht und ein Gespräch mit dem/der betreuenden Professor*in bewertet
- Die Masterarbeit wird durch zwei Gutachterinnen bzw. Gutachter bewertet; das Kolloquium erfolgt vor einer Prüfungskommission
- Alle Prüfungen werden in englischer Sprache abgelegt
Zulassungsvoraussetzungen
Um zum Masterstudiengang Non-Destructive Testing (M.Sc.) zugelassen zu werden, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:
1. Hochschulabschluss
- Einschlägiger berufsqualifizierender Hochschulabschluss mit mindestens 180 ECTS-Punkten in einem der folgenden Fachgebiete oder einem verwandten Bereich:
- Ingenieurwissenschaften (Maschinenbau, Elektrotechnik, Mechatronik, Luft- und Raumfahrttechnik, Bauingenieurwesen, Verfahrenstechnik, Geotechnik o. ä.)
- Naturwissenschaften (Physik, Chemie, Materialwissenschaft o. ä.)
- Informatik oder Computerwissenschaften
- Vergleichbare technische oder wissenschaftliche Disziplinen (z.B. angewandte Mathematik)
2. Berufserfahrung
- Mindestens 1 Jahr einschlägige Berufserfahrung nach dem ersten Hochschulabschluss bevorzugt in einem relevanten Tätigkeitsfeld (z. B. Qualitätssicherung, Prüftechnik, Forschung und Entwicklung, Produktion, Bemessung und Analytik)
3. Sprachkenntnisse
- Englischkenntnisse mindestens auf Niveau B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens (GER), nachgewiesen durch eines der folgenden Zertifikate (nicht älter als 24 Monate):
- TOEFL iBT: mindestens 87 Punkte
- IELTS: mindestens 6.0
- TOEIC Listening & Reading: mindestens 785 Punkte
- Cambridge B2 First (FCE) oder höher
- Gleichwertige anerkannte Nachweise
- Muttersprachler des Englischen sind von der Zertifikatspflicht befreit.
- Deutschkenntnisse mindestens auf Niveau A2 des GER (gilt für alle Bewerberinnen und Bewerber, unabhängig von der Muttersprache, da der Campus in Deutschland liegt)
4. Fachliche Kompetenznachweise
Die folgenden inhaltlichen Kompetenzen müssen durch Studienleistungen (Modulbescheinigungen, Transkripte) oder gleichwertige Nachweise belegt werden (Mindestumfang: 15 ECTS in mathematisch-naturwissenschaftlichen Grundlagen):
- Mathematisch-naturwissenschaftliche Grundlagen (Mathematik, Statistik, Physik; mindestens 15 ECTS)
- Physik (mindestens ein vertiefendes Modul; Wellen, Optik oder Elektromagnetismus von Vorteil)
- Informatik / Programmierung (Grundkenntnisse, mindestens ein Modul; z. B. MATLAB, Python, C/C++)
- Ingenieurwissenschaftliche Grundlagen (z. B. Mechanik, Konstruktion, Messtechnik)
5. Eignungsprüfung (Ausnahmeregelung)
Personen, die keinen Hochschulabschluss vorweisen können, aber über eine Hochschulzugangsberechtigung (HZB) und mindestens 3 Jahre einschlägige Berufserfahrung verfügen, können sich einer Eignungsprüfung unterziehen. Die Eignungsprüfung umfasst ein Fachgespräch mit dem Prüfungsausschuss und ggf. schriftliche Aufgaben. Über die Zulassung entscheidet der Prüfungsausschuss.
Bewerbungsverfahren
- Online-Bewerbung über das Bewerbungsportal der Hochschule Kaiserslautern
- Internationale Bewerberinnen und Bewerber (ohne deutschen Bildungsabschluss) bewerben sich über uni-assist e.V.– Vorabprüfung der Unterlagen
- Einzureichende Unterlagen:
- Ausgefülltes Online-Bewerbungsformular
- Lichtbildausweis (Kopie)
- Beglaubigte Kopien aller Hochschulabschlüsse und Transkripte (mit Übersetzung ins Deutsche oder Englische, falls erforderlich)
- Aktueller Lebenslauf (tabellarisch, auf Englisch)
- Nachweis der Berufserfahrung (Arbeitszeugnis, Beschäftigungsnachweis o. ä.)
- Sprachzertifikat Englisch (B2 oder höher, nicht älter als 24 Monate)
- Sprachnachweis Deutsch (A2 oder höher), soweit nicht Muttersprache
- Motivationsschreiben (englisch, max. 1 Seite): Darlegung der Bewerbungsmotivation, Berufserfahrung und Ziele
- Ggf. Nachweis fachlicher Kompetenzen (Modulübersichten, Zertifikate o. ä.)
Bewerbungsfrist
|
|
Bewerbungsfrist | 31. Mai (jährlich, für das folgende Wintersemester) |
Zulassungsbescheide | Juni / Juli |
Einschreibefrist | Bis Ende August |
Studienbeginn | 1. September (offizieller Semesterbeginn) |
Vorlesungsbeginn | Anfang Oktober (ca. Kalenderwoche 40) |
Die Bewerbung ist ausschließlich für das Wintersemester möglich. Ein Einstieg zum Sommersemester ist nicht vorgesehen.
Zulassungsverfahren und Eignungsfeststellung
Nach Eingang vollständiger Bewerbungsunterlagen prüft der Prüfungsausschuss die formale und inhaltliche Eignung der Bewerberinnen und Bewerber. Dabei können folgende Schritte erfolgen:
- Formale Prüfung: Vollständigkeit der Unterlagen, Erfüllung der Mindestvoraussetzungen
- Inhaltliche Eignungsprüfung: Bewertung des Hochschulabschlusses, der Berufserfahrung und der fachlichen Kompetenzen
- Ggf. Eignungsgespräch: Bei Unklarheiten kann ein persönliches oder videogestütztes Gespräch mit dem Prüfungsausschuss stattfinden
- Zulassungsentscheidung: Schriftliche Mitteilung im Juni/Juli
Der Studiengang ist zulassungsbeschränkt. Die Zulassung erfolgt nach Eignung; eine Rangreihung der Bewerberinnen und Bewerber ist möglich.
Studiengebühren
Der Studiengang ist als weiterbildender Masterstudiengang konzipiert und wird daher mit Studiengebühren angeboten:
Studiengebühren | ca. 4.200 € pro Semester plus Semesterbeitrag |
Gesamtkosten | ca. 18.000 € (Vollzeit, 4 Semester) / ca. 18.600 € (Teilzeit, 6 Semester) |
Fälligkeit | Jeweils zu Beginn des Semesters |
Zahlungsmodalitäten | Semesterweise Zahlung |
Hinweis: Die Studiengebühren verstehen sich zuzüglich des üblichen Semesterbeitrags der Hochschule Kaiserslautern. Angaben zu Stipendien und Fördermöglichkeiten erhalten Sie beim Studiengangsleiter oder beim International Office der Hochschule.
Bewerbung und Kontakt
Weitere Informationen und der Bewerbungslink werden rechtzeitig vor Öffnung des Bewerbungsportals auf der offiziellen Studiengangsseite der Hochschule Kaiserslautern veröffentlicht.
Bewerbungsportal:www.hs-kl.de (Bereich Bewerbung / Masterstudium)
Internationale Bewerbung über uni-assist:www.uni-assist.de
Fragen zur Bewerbung und zum Studiengang:
Prof. Peter Starke
Studiengangsleiter M.Sc. Non-Destructive Testing
Vorsitzender des Prüfungsausschusses
E-Mail: peter.starke(at)hs-kl(dot)de
Telefon: +49 (0) 631 3724 2389
Wichtige Termine
Bewerbungs- und Zulassungsfristen
Termin / Frist | Datum / Zeitraum |
Öffnung des Bewerbungsportals | ca. April (jährlich) |
Bewerbungsschluss | XXX (jährlich) |
Bearbeitungszeitraum Bewerbungen | Juni |
Zulassungsbescheide / Ablehnungsbescheide | Juni / Juli |
Rückmeldung / Annahme des Studienplatzes | Bis Ende Juli |
Einschreibefrist | Bis Ende August |
Semestertermine (Wintersemester, Vollzeitstudium)
Termin | Datum / Zeitraum |
Offizieller Semesterbeginn | 1. September |
Vorlesungsbeginn | Anfang Oktober (ca. Kalenderwoche 40) |
An-/Abmeldung Module | Kalenderwochen 40 und 41 (erste zwei Vorlesungswochen) |
Vorlesungsende | Ende Januar (ca. Kalenderwoche 3/4 des Folgejahres) |
Prüfungszeit | Februar / März |
Vorlesungsfreie Zeit (Semesterpause) | März – September (außer Forschungspraktikum im 3. Semester) |
Kontakt bei Fragen zu Terminen:
Prof. Peter Starke | peter.starke(at)hs-kl(dot)de | +49 (0) 631 3724 2389
Hochschule Kaiserslautern | Fachbereich Angewandte Ingenieurwissenschaften (AING)
Fragen zum Studium

Vizepräsident für Forschung und Transfer, Studiengangsleitung "Maschinenbau, Bachelor", Fachbereichsrat AING

Assistent FB AING, Stellvertretende Fachgebietsleitung

Dekanat FB AING, Dekanatsassistentin, Prüfungsausschuss AING Bachelor, Prüfungsausschuss AING Master
