Instandhaltungsmanagement

Ein kompakter Einstieg in präventive und strategische Instandhaltung zur Kostenoptimierung und Effizienz-steigerung in der Prozessindustrie.

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Kursbeschreibung

Instandhaltung von Anlagen der Prozessindustrie ist ein Dauerbrenner. Nicht nur in wirtschaftlich angespannten Zeiten besteht ein permanenter Druck auf die Instandhalter, die Kosten zu senken und die Abläufe zu optimieren. Eine datenbasierte präventive Instandhaltung ist hierbei eine Möglichkeit der Optimierung und wird in dem Zertifikatsmodul natürlich in Detail vorgestellt – Risk Based Maintenance, Total Productive Maintenance und andere Strategien sind ebenfalls Themen des Zertifikatsmoduls. Das Zertifikatsmodul stellt also die Voraussetzungen und die Anwendung verschiedener Instandhaltungskonzepte im Detail vor – Wirtschaftlichkeitsaspekte werden dabei als Schwerpunkt betrachtet.

 

Inhalt

  • Grundlagen und Begriffsdefinitionen
  • Instandhaltung nach DIN EN 13306: Begriffe, Systematik und Abgrenzung
  • Rechtliche Rahmenbedingungen
  • Gesetzliche und berufsgenossenschaftliche Anforderungen an Betreiberpflichten und Instandhaltungsprozesse
  • Instandhaltung im Lebenszyklus der Anlage
  • Rolle der Instandhaltung in Planung, Betrieb, Umbau und Stilllegung
  • Instandhaltungsstrategien und Methoden
  • Von korrektiv über präventiv bis prädiktiv: Auswahl und Anwendung passender Strategien
  • Qualitätsmanagement in der Instandhaltung
  • Methoden zur kontinuierlichen Verbesserung von Prozessen und Performance
  • Organisationsformen und Rollenmodelle
  • Zentral versus dezentral, intern versus extern, Rollenverteilung und Schnittstellen
  • Beschaffung und Lieferantenmanagement
  • Strategien zur Auswahl, Steuerung und Bewertung von Dienstleistungen und Ersatzteilen
  • Instandhaltungscontrolling und Kennzahlen
  • Einsatz von KPIs wie MTTR, MTBF und OEE zur Steuerung und Bewertung
  • Planung und Terminierung
  • Einfluss von „Planning and Scheduling“ auf Effizienz, Kosten und Anlagenverfügbarkeit
  • Turnaround- und Stillstandsmanagement
  • Planung, Durchführung und Nachbereitung als Sonderform der Instandhaltung
  • Zukunft der Instandhaltung
  • Digitalisierung, künstliche Intelligenz, Nachhaltigkeit und neue Kompetenzprofile

 

Kompetenzen/Lernziele

Neben den theoretischen Grundlagen werden für alle Aspekte immer die Bezüge zur industriellen Praxis gesucht. Es ist gewünscht, dass Sie als Teilnehmer ihre eigenen Probleme und Fragen einbringen und in der Gruppe diskutieren können - ein Bezug zu Ihrer individuellen beruflichen Praxis wird dadurch sichergestellt. 

 

Steckbrief

Nächster Starttermin: in Planung

Abschluss: Zertifikat* o. Teilnahmebescheinigung

Sprache: Deutsch 

Format: online

Dauer: ca. 3 Monate

Gebühr: auf Anfrage 

*nach erfolgreicher Abschlussprüfung 

Ansprechperson

EQUAL Weiterbildungskoordinatorin

Weitere Informationen

Vorqualifikationen nach DQR-Stufen (4/5/6/7) 
Für die Belegung und ggf. die Prüfung des Zertifikatskurs Instandshaltungsmanagement sind keine formalen Zugangsvoraussetzungen zu erfüllen. Das Zertifikat Instandhaltungsmanagement richtet sich an alle Praktikerinnen und Praktiker, Ingenieurinnen und Ingenieure aus der chemischen- bzw. Prozessindustrie. 
 

Sven Schmitt verfügt über mehr als 20 Jahre Berufserfahrung in der chemischen Industrie und der Luftfahrt. Seine Schwerpunkte liegen im Bereich Maintenance und Reliability. In den letzten Jahren hat er sich verstärkt mit Organisationsentwicklung und Prozessoptimierung beschäftigt und bringt dabei ein ausgeprägtes Verständnis für den Ausgleich zwischen technischem Anspruch und wirtschaftlicher Produktion in das Instandhaltungsmanagement ein. 

Sara Sofrenic M.A.

Weiterbildungskoordinatorin

sara.sofrenic(at)hs-kl(dot)de

Tel.: 0631 3724 2053

Beratung, Kommunikation, Kursmanagement, Marketing

 

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